Warenkorb-Symbol Warenkorb:

0 Artikel - 0,00 €
Du hast keine Artikel im Warenkorb.

Schwarzer Tee

Artikel 1 bis 9 von 11 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2

Gitter  Liste 

In absteigender Reihenfolge

Artikel 1 bis 9 von 11 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2

Gitter  Liste 

In absteigender Reihenfolge

Schwarzer Tee - Wissenswertes

Ob klassisch, würzig oder fruchtig aromatisch – Schwarzer Tee gehört zur Grundausstattung jedes Teefreundes.

Anregend, aber nicht aufputschend

Teeblätter enthalten Koffein (ein Alkaloid), das in der Medizin auch als Kreislauf-, Anregungs- oder Migränemittel Verwendung findet. Tee wirkt tatsächlich anregend, putscht aber nicht so schnell auf wie Kaffee. Beim Aufbrühen der getrockneten Blätter wird diesen durch das Wasser das Koffein entzogen. Es entfaltet sich nach dem Genuss eher langsamer im Körper, hält dafür aber auch länger an. Wahrscheinlich wird daher mit dem Genuss eines Tässchen Tees die Eigenschaften „Ruhe und Innenhalten“ verbunden.

Zugaben zum Schwarzen Tee

Einen First Flush (die erste Pflückung des Jahres) solltest du immer OHNE Milch oder Sahne genießen, damit du das feine und zarte Aroma nicht überdeckst; etwas Zucker ist jedoch erlaubt. Den kräftigeren Second Flush (die zweite Pflückung) hingegen, kannst du gern mit ein paar Tropfen Milch oder Sahne genießen. Zucker und Kandis passen hier sehr gut dazu.

Herkunft

Die berühmten Länder und Regionen des Schwarzen Tees sind:

  • Indien: Darjeeling, Assam, Nilgiri, Sikim, Mudi, Anamalai
  • Ceylon/Sri Lanka: Dimbula, Nuwara Eliya, Uva, Uda Pussellawa
  • Indonesien: Java
  • Formosa/Taiwan
  • China: Yunnan, Keemun
  • Nepal

Besonderheiten in Qualität und Geschmack

Die jeweiligen Besonderheiten der Teesorten in Qualität und Geschmack werden maßgeblich durch Anbaugebiet, Höhenlage, Klima, Sonneneinstrahlung, Bodenbeschaffung und nicht zuletzt durch die Sorgfalt beim Pflücken und bei der Weiterverarbeitung  des Blattgutes geprägt. Schon innerhalb einer einzigen Anbauregion oder selbst eine im großen Teegarten erhält man eine Vielzahl unterschiedlicher Tees, deren Geschmack und Qualität je nach Jahreszeit verschieden ausfallen. In dieser Beziehung lässt sich Tee am ehesten mit Wein vergleichen: Jeder Weinberg in jedem Jahrgang bringt seinen gleichzeitig typischen und individuellen Wein hervor. Ein Weintrinker weiß, dass sein bevorzugter Rebensaft in jedem Jahrgang leicht anders ausfällt, die meisten Teetrinker hingegen legen offensichtlich Wert darauf, dass ihr Tee ständig gleich schmeckt.

Pflückung und Pflückperioden

Das beste Ergebnis wird durch das Pflücken des Spitzentriebes, bestehend aus der Blattknospe und den beiden dazugehörigen Blättern, erzielt. Das nennt man im Fachjargon „two leaves and a bud“. Die Pflückabstände müssen genau reguliert werden. Diese zeitlichen Abstände, in denen neue pflückbare Sprossen nachwachsen, sind je nach Klima unterschiedlich. Handpflücken ermöglicht das Unterscheiden von pflückreifen und noch nicht so weit entwickelten Sprossen; diese Fähigkeit zeichnet die geübten Pflückerinnen aus.

Teekenner unterscheiden den Tee nach unterschiedlichen Erntezeiten. Das Beispiel des Distrikts Darjeeling in Indien, soll verdeutlichen, dass es große Unterschiede bei den verschiedenen Ernten gibt:

Als First Flush wird dort die erste Ernte zwischen Ende Februar und Anfang April bezeichnet. In Darjeeling liefert diese Ernte die Tees mit feinstem und zartem Aroma.

Second Flush ist die zweite Ernte zwischen Ende Mai und Ende Juli. Die Tees sind dann schwerer und würziger, daher bei manchen Teetrinkern beliebter. Diese beiden Ernten besitzen die größte Bekanntheit und Qualität.

Die In-between Teas oder auch Frühlingstees werden zwischen diesen beiden Haupternten gepflückt. Qualitativ sind sie jedoch nicht mit den anderen Ernten zu vergleichen.

Erntezeit für die so genannten Autumnal Teas (Herbsttees), ist im Oktober und November. Sie haben ein sehr kräftiges und würziges Aroma, sind aber nicht lange haltbar. In einigen Anbauländern wird das ganze Jahr über geerntet.

Wohltuende Inhaltsstoffe für Körper und Seele

Der Deutsche Teeverband hält die folgenden 6 Eigenschaften des Tees für besonders wohltuend und beschreibt sie wie folgt:

  • Fluoride: Stärkung des Zahnschmelzes; Schutz vor Karies
  • Theanin: Steigerung des Wohlbefindens; die Typische Geschmackskomponente des Tees
  • Ätherische Öle: Duft und Aroma, Wohltuend für Körper und Seele
  • Mangan: Wichtiger Mineralstoff für die Knochensubstanz
  • Koffein/Gerbstoffe: Verantwortlich für die sanft anregende Wirkung
  • Catechine: Radikalfänger; tragen zum Schutz vor Erkrankungen bei

Herstellung: Schwarzer Tee

Bei der Herstellung von Schwarztee werden in der orthodoxen Teeproduktion fünf verschiedene Arbeitsvorgänge durchlaufen:

Welken: Ausbreiten der frisch gepflückten Teeblätter in belüfteten Welktrögen. Ziel ist es, dem Blattgut Feuchtigkeit zu entziehen und für den nächsten Arbeitsvorgang geschmeidig zu machen.

Rollen: Die gewelkten Teeblätter durchlaufen eine sog. Rollmaschine und werden dort von zwei großen, schweren Metallplatten, die sich kreisend gegeneinander bewegen, aufgerissen, d.h. die Zellwände werden aufgebrochen, der Zellsaft tritt mit dem Sauerstoff der Luft in Kontakt und die Fermentation beginnt.

Fermentieren: Die Fermentation ist ein Oxidationsprozess des beim Rollen austretenden Zellsaftes mit der Luft. Die Fermentation dauert ca. 2 – 3 Stunden, dabei verfärben sich die Teeblätter und nehmen nach und nach eine kupferrote Farbe an.

Trocknen: Ist der gewünschte Grad der Fermentation erreicht, muss diese unterbrochen werden. Dies geschieht durch maschinelle Trocknung und dauert ca. 20 min. Danach spricht man von einem sog. Rohtee, der noch ca. 6% Restfeuchtigkeit hat.

Sortieren/Sieben: Mittels einer Sortiermaschine - Durchlauf von mechanischen Rüttelsieben verschiedener Maschenweiten - erfolgt die Aussiebung der verschiedenen Blattgrößen, auch Blattgrade genannt.

Blattgrade

Die Blattgrade bezeichnen die Größe der verarbeiteten Teeblätter. Sie sagen nichts über die Qualität des Tees aus. Die Teeblätter werden während des Herstellungsvorgangs beim Rollen mechanisch zerkleinert, wobei unterschiedlich große Blattteile entstehen. Grundsätzlich werden die Blattgrade in 4 Kategorien eingeteilt:

Blatt-Tee: (fast) ganze Blätter; die größtmögliche Aussiebung/Partikelgröße, fällt nur bei orthodoxer Herstellung an

Broken-Tee: gebrochene Blattstücke, die nächst kleinblätterige Aussiebung. Bei dieser Sortierung handelt es sich um die feinsten und aromatischsten der kleinblättrigen Tees.

Fannings: noch kleiner gebrochene Blattstücke

Dust: Kein Staub, sondern die kleinste Sortierung, die bei der Aussiebung anfällt.

Sowohl Fannings als auch Dust sind aufgrund ihrer größeren Oberfläche naturgemäß sehr ergiebig, kräftig, färben schnell und werden deshalb bevorzugt für die Produktion von Aufgussbeuteln verwendet.

Tee in unserem Onlineshop bestellen

Unsere Schwarzen Tees findest Du hier unserem Shop! Wir stehen bei Teas like Heaven für eine hochklassige Auswahl an Tees sowie umfangreichen Genuss.

Deine Bestellung verschicken wir nach dem Zahlungseingang mit unseren Versandpartner DHL, der das Paket sicher und schnell an Dich ausliefert. Ab einem Bestellwert von 39 Euro ist der Versand innerhalb Deutschlands bereits kostenfrei! Mehr Infos gibt es in unserer Liefer- und Versandkosten-Übersicht.

Bei Teas like Heaven kannst du ganz leicht mit Vorkasse oder PayPal bezahlen. Bei PayPal ist auch eine Zahlung per Kreditkarte möglich. Hier findest Du alle Infos zu den Zahlungsarten bei teaslikeheaven.de.

Bei Fragen zum Schwarzen Tee, rund um unseren Shop oder zu den angebotenen Produkten kannst Du dich gerne über unser Kontaktformular oder per Email bei uns melden. Wir freuen uns auf Deine Nachricht und helfen gerne weiter!

Bestelle jetzt Schwarzen Tee auf teaslikeheaven.de !

nach oben